So schön kann Musik sein, sie muss nur fröhlich sein…“ so heisst das Motto der neuen CD von Monique. Die Berner Frohnatur mit dem herzlichen, ansteckenden Lachen  zeigt sich lebensfroh und voller Energie. Ganz bewusst blieb sie auf ihrem 10. Album dem volkstümlichen Schlager treu und verzichtete auf musikalische Experimente. Auf den Leib geschrieben wurden ihr Titel wie „Meine beste Freundin“… (ist mein Temperament), „Tagträume“, „Ob Polka oder Tango“, die durch flotte, mitreissende Melodien und witzig-freche Texte überzeugen. In Songs wie „Wir sind Kinder der Erde“ und „Lebe jeden Tag“ macht sich die dreifache Mutter zudem tiefgründige Gedanken über die Zukunft .

Monique suchte sich  aber auch heimatbezogene Lieder aus, die zu ihrer bodenständigen Art passen so wie „Helvetia“, ein Cover von Vico Torriani, oder „Heimat isch“ – im Original vom „Singenden Malermeister“ aus Chur. So gerne sie im Ausland unterwegs sei, so gerne komme sie auch immer wieder nach Hause. Sie brauche das Ländliche, die Berge und die Seen. „Egal wo ich wohne, im Herzen bleibe ich auch immer es Bärner Meitschi“, betont sie. Ja, und zu diesem passt natürlich auch, dass sie in Mundart singt – und auch jodelt. Das beweist sie bei ihren Live-Auftritten zwar schon längst und begeistert damit das Publikum, auf CD ist ihr Talent in „So en Jodler“ aber erstmals zu hören.

Die Fans der Sängerin werden sich freuen, dass auch beliebte Titel wie „Cindy“ (Peter, Sue & Marc), „Schön ist es auf der Welt zu sein“ – ein emotionales Duett mit Tochter Alexandra (im Original von Roy Black und Anita) und das „Kreuzfahrt-Medley“ den Weg auf die aktuelle CD gefunden haben.

Viele Kompositionen stammen aus der Feder von Carlo Brunner. Er schrieb 1997 für sie auch den Titel „Die kleinen Wunder dieser Welt“, mit dem sie erstmals an der Schweizer Vorausscheidung für den „Grand Prix der Volksmusik“ teilnehmen und sich fürs internationale Finale qualifizieren konnte. Für die Musik begeisterte sich Monique schon als kleines Mädchen. Mit sieben Jahren stand sie mit ihrem Schwyzerörgeli zum ersten Mal öffentlich auf einer Bühne. Ihre grosse Leidenschaft war aber immer das Singen. Als sie 1999 mit dem Ohrwurm "Einmal so, einmal so" den internationalen "Grand Prix der Volksmusik" gewann, war klar, dass sie sich fortan ganz der Musik widmen wollte. Dieses Jubiläum, zugleich Start der Profi-Karriere, soll natürlich im Jahr 2019 dann gebührend gefeiert werden.

Mit ihrer natürlichen, herzlichen Ausstrahlung gewann das blonde Temperamentsbündel die Herzen des Publikums im deutschsprachigen Europa. In ihrer bisherigen Karriere war sie in unzähligen TV–Shows zu Gast. Mit viel Charme agierte sie auch als Moderatorin von TV–Sendungen wie das Internationale Finale des "Grand Prix der Volksmusik" (zusammen mit Kollege Leonard) und "Die Starnacht aus der Jungfrauregion" (mit TV–Mann Sascha Ruefer). 2010 durfte sie sich über die Auszeichnung mit dem „Prix Walo“ als Publikumsliebling freuen.

Nachdem es einige Zeit musikalisch etwas ruhiger um die Sängerin geworden ist, möchte sie 2018 wieder durchstarten. Sie feierte im letzten Oktober ihren 40. Geburtstag, trägt ihre blonden Haare neuerdings kurz und schaut die Welt vermehrt durch ihre markante schwarze – und nicht eine rosarote – Brille an. Sie will nichts aus ihrer Vergangenheit missen. Alle positiven wie negativen Erfahrungen haben sie zu der Frau gemacht, die sie heute ist. Sie geht ihren Weg und lässt sich nicht davon abbringen, egal ob es den anderen passt oder  nicht.

 


100 % Monique!

Fotos: Jörg Kressig